Vita

Elena Kaufmann

Ich wuchs in St. Petersburg auf. Diese Stadt ist nicht einfach nur ein Ort für mich geblieben. Da passierte so viel Magie. Eigentlich alles, was einen jungen Menschen ausmacht, gab mir Petersburg. Ich trug in meinen Venen ihre Energie, Geschichte und Geschwindigkeit. Und brachte dies alles 2012 nach Erfurt mit.

Ich erinnere mich an meinen langen Weg aus der Universität nach Hause - 45 Minuten in der Metro, sitzen gegenüber, fremde Menschen, jeder mit seiner Geschichte. Fünf Jahre beobachtet. Und irgendwann, zwischen zig um mich stehenden Menschen mit dem monotonen Geräusch von Zugrädern, entschied ich die Universität zu verlassen und in einem Fotografie-Bewerbungsverfahren teilzunehmen.

Während des Fotografie-Studiums erweckten die Lektionen von Yuri Kozyrev (NOOR) und Sergei Maximishin in mir ein Interesse zur Dokumentarfotografie. Der, bisher, im Zentrum meiner Aufmerksamkeit stehende Mensch, kam jetzt immer öfter in Situationen beim Festhalten der Realität vor. 2019 durfte ich Schülerin vom MAGNUM Fotografen Gueorgui Pinkhassov in Paris sein – die Erfahrung, welche bis jetzt mir einen der wichtigsten Impulse in meiner Fotografie gab.

Ich bin dankbar, dass ich oft von der Stadt Erfurt und unterschiedlichen privaten kulturellen Vereinen und Stiftungen gefördert wurde, um meine Fotografie öffentlich zu präsentieren. Dieser Austausch mit dem Publikum ist eine unvergleichbare Erfahrung. Meine Kenntnisse, Erfahrung und vor allem meinen Blick biete ich gerne für Auftragsarbeiten an.

Portrait Elena Kaufmann

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