Elena Kaufmann Storytelling PORTRAIT

Ein Portrait ist für mich ein Dialog. Je mehr Vertrauen zwischen uns ist, desto mehr Wahrheit ist in der Pose und in dem Blick der Person die ich fotografiere. Ich suche die Tiefe, die Sensibilität, diesen dünnen Faden, der uns alle verbindet und einig macht, die Liebe, die Fragilität, die Seele.

Da ein Portrait eine sehr tiefe Verbindung zu dem Menschen hat, brauchen ich und die Person Zeit: wir lernen uns kennen, erzählen und dann fange ich langsam an meine Kamera zu integrieren. Ich bitte immer 2 Stunden für so ein Portrait-Shooting zu planen. Ich entwickle danach eine Serie aus 7–10 Fotografien. Die Serie wird in ungefähr 14 Tagen als Fine Art Prints und digitale HiRes Bilder geliefert.

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DU MUSST NICHT LACHEN

Ein Foto-Shooting mit Elena Kaufmann - von Holger Dabow
Gute Porträts haben etwas Magisches. Sie ziehen das Auge des Betrachters an. Sie erzählen Geschichten – ehrlich, offen und direkt. So wie bei Elena Kaufmann. „Ein Jahr mit dem Stern“ war meine erste Begegnung mit der Dokumentarfotografin. Ihre Ausstellung in der Kunsthalle Erfurt zeigte 2018 Porträts von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Thüringens. Eine ungewöhnliche Authentizität ging von ihren Menschenfotografien aus – ohne Allüren, Posen oder Geschwätz – beeindruckend!

Kreativität – die neue Währung der Zukunft
Bilder in solcher Qualität – das wär’s! Denn wie heißt es doch sogleich: Kreativität ist die neue Währung der Zukunft. Als freier Texter und Journalist brauche ich immer wieder gute Fotos für Webseite, Agenturen & Co. Kreativ sollten sie sein. Anders. Stimmig zur Person. Kurioserweise entdeckte ich nur Monate nach meinem Ausstellungsbesuch – und einen Katzensprung von meinem Büro entfernt – ein Firmenschild: Elena Kaufmann, Fotoatelier. Mensch, dachte ich, das ist bestimmt die Fotografin. Den (organisatorischen) Auslöser gedrückt, ging mir die Idee nicht mehr aus dem Kopf. Ich recherchierte, rief sie an und fragte spontan, ob sie auch Business-Porträts machen würde.

Geniale Arbeitsteilung zwischen Kunst und Kommerz

Schon eine Woche später saßen wir bei Kaffee und Kuchen zu dritt in Ihrem Studio, um uns kennenzulernen. Warum zu dritt? Elena übernimmt bei allen Projekten den künstlerischen Part, während ihr Mann Martin Kaufmann das Geschäftliche regelt. Geniale Arbeitsteilung, denke ich und bin beim Hinausgehen gespannt wie ein Flitzebogen auf das geplante Shooting.

Und es hat Klick gemacht

Dann der große Tag – mit zwei unterschiedlichen Outfits und diversem „Texter-Zubehör“ – Laptop, Duden, Notizblock – im Gepäck klingele ich bei ihr. Die schwarzgraue Leinwand ist bereits aufgebaut. Der Barhocker steht lässig davor, so als wollte er sagen: „So mein Freund, das ist jetzt deine Bühne!“ Ängste, Befürchtungen, Stress – sie sind da, aber unbegründet. Denn Elena geht es nicht um Stereotype. Die Frau mit dem schwarzen Hut, ihrem Markenzeichen, hält Ausschau nach der Seele des anderen, während sie selbst mit Seele fotografiert. Das schafft sie, indem wir viel miteinander reden. Über Gott und die Welt, das Leben, den Beruf, Privates, Wünsche, Träume, Lieblingsautoren. Es ist wie ein sensibler Dialog vor und hinter der Kamera – und zwischendurch macht es immer wieder: Klick. Klick. Klick. So entsteht Vertrauen. Nicht zuletzt auch dadurch, dass ich ihre Arbeiten während der Sitzung nicht zu sehen bekomme. So käme ich, wie sie selbst sagt, nicht in die Versuchung, in eine gewollte (oder auch ungewollte) Rolle zu schlüpfen, die ich vielleicht nicht bin – bei Porträt-Fotografen aber oftmals zwangsläufig entsteht, weil man gut rüberkommen möchte.

Zeig wie Du wirklich bist
Verschiedene Einstellungen werden ausprobiert – sitzend, am Tisch, mit und ohne Buch. Elena nimmt sich Zeit. Prüft Lichtverhältnisse. Wartet mit Geduld auf entscheidende zehntausendstel Sekunden.
Sucht im Sucher nach den Dingen, die im Tiefen verborgen liegen. Fängt Blicke, Mimiken, Gestiken und viele kleine Momente ein, so als würde die Kamera durch sie zu mir ohne Worte sprechen: Zeig, wie du wirklich bist. Mehr als drei Stunden arbeiten wir so zusammen. Ich muss auch nicht lachen.
Und an vielen Stellen mache ich es doch. Einfach weil es guttut, erleichtert. Ich fühle mich wohl im Kontakt mit der Kamera, was ich sonst nicht von mir kenne.

Aus Fotos etwas Besonderes gemacht
Tage später liegen viele dieser kleinen Momente vor mir. Wahnsinn, denke ich, während ich aus einer großen Auswahl meine drei Favoriten wähle – obwohl sie fast alle gut sind. Ich fühle mich gesehen und mit diesen Kunstwerken kann ich mich gut sehen lassen. Elena hat aus meinen Fotos etwas ganz Besonders gemacht. Voller Dankbarkeit denke ich einmal mehr an die Worte eines Fotografen: Gute Porträts entstehen nicht über Technik, Licht oder Einstellungen. Es geht vielmehr um die Person, den Augenblick, den Ausdruck – und jene Künstler, die das im Fokus haben.

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